Delfinas Balkonrand der obsessiven Wut
Gestalkte Begierden entzünden sich am Abgrund besitzergreifender Raserei
Delfinas meilenhoher Wirbel zerfetzter Geheimnisse
EPISODE 5
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Die nächtliche Luft von Buenos Aires hing schwer vom Duft von Jasmin und fernen Tango-Rhythmen, die von den Straßen unten widerhallten. Ich stand in den Schatten gegenüber Delfinas Hochhauswohnung, mein Puls donnerte wie die Gewitterwolken, die sich über dem Río de la Plata zusammenbrauten. Da war sie, auf ihrem Balkon, eine Vision ungezähmten Feuers inmitten des funkelnden Stadtdschungels. Delfina García, die 22-jährige argentinische Verführerin mit pechschwarzen, wilden Wellen, die lang ihren Rücken hinabflossen, schokoladenbraunen Augen, die Seelen durchbohren konnten, mocha-farbener Haut, die im Mondlicht glühte, ovalem Gesicht, umrahmt von diesem wilden Haar, schlankem 1,68 m Körper mit mittelgroßen Titten, die sich gegen ihr dünnes weißes Tanktop pressten. Sie lehnte am Geländer, ahnungslos oder vielleicht neckend bewusst, nippte an ihrem Wein, während der Wind ihr Haar in chaotische Strähnen peitschte. Ich hatte sie wochenlang beobachtet, diese Nachbarin aus dem Gebäude gegenüber, jede ihrer Bewegungen nährte eine Obsession, die an meiner Vernunft zerrte. Victor Kane, das bin ich, der amerikanische Expat, der für Geschäfte gekommen war, aber ihretwegen blieb. Ihre intensive Leidenschaft passte zu meiner Raserei; ich wusste, sie spürte es auch, diese gestohlenen Blicke im Aufzug, die Art, wie ihre Lippen sich öffneten, wenn sich unsere Augen trafen. Heute Nacht war der Sog unerträglich. Der Balkon überblickte die belebte Avenida 9 de Julio, Autos hupten leise, Menschen wimmelten wie Ameisen weit unten – öffentliches Risiko in seiner berauschendsten Form. Sie trug winzige Jeansshorts, die ihre schmale Taille und athletischen, schlanken Kurven umschmeichelten, ihr Körper ein Sirenengesang. Ich umklammerte den Saum meiner Jacke, Herz rasend. Sie drehte sich leicht, ihr Ausdruck eine Mischung aus Trotz und Sehnsucht, als spürte sie meinen Blick. Die Lichter der Stadt funkelten wie verbotene Versprechen, das Glasgeländer des Balkons bot keine echte Barriere vor neugierigen Augen. Das war der Rand, wo Besitz auf ihren wachsenden Trotz traf....


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