Giangs eifersüchtige Ernteorgie
Mondbeschienene Reben pulsieren mit elixirgetriebener Ekstase und besitzergreifendem Feuer
Giangs flüsternde Reben des unersättlichen Hungers
EPISODE 4
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Der Mond hing tief über dem ausgedehnten Weinberg und warf ein silbernes Leuchten auf die wellenförmigen Reihen von Reben, die schwer mit der Ernte der Saison behangen waren. Laternen flackerten wie Glühwürmchen unter den Traubenbündeln der Arbeiter, die das Ende der mühsamen Lese feierten, ihr Lachen und Gesang vermischte sich mit dem Rascheln der Blätter in der warmen Nachtbrise. Giang Ly stand am Rand der Feierlichkeiten, ihre schlanke Gestalt silbern umrahmt vom ätherischen Licht. Mit 26 Jahren leitete die vietnamesische Schönheit diesen elitären Weinberg mit einer rätselhaften Gelassenheit, die alle um sie herum faszinierte. Ihr hellbraunes Haar war zu einem niedrigen Dutt gebunden, ein paar rebellische Strähnen umrahmten ihr ovales Gesicht mit der hellgebräunten Haut und den dunkelbraunen Augen, die Geheimnisse tiefer bargen als die Wurzeln darunter. Sie trug ein fließendes weißes Sommerkleid, das sich dezent an ihren 1,68 m schlanken Körper schmiegte und die mittelgroßen Kurven darunter andeutete, ohne zu viel preiszugeben. Giang nippte an einem Kelch mit tiefrotem Wein, dem Elixier, das Elena ihr zuvor in die Hand gedrückt hatte – Gerüchte besagten, es sei mit uralten Aphrodisiaka aus vergessenen Rezepten versetzt. Elena Voss, ihre kühne deutsche Freundin und Kollegin als Winzerin, hatte darauf bestanden, es würde „den Griff der Ernte lösen“. Nun spürte Giang, wie eine Wärme durch ihre Adern floss, und beobachtete die Gruppe mit wachsender Neugier. Vorarbeiter Jack, ein raubeiniger Australier mit sonnengeküsster Haut und schelmischem Grinsen, führte die Arbeiter in einen Toast an. Körper pressten sich eng aneinander in den mondbeschienenen Feldern, die Luft dick vom Duft zerdrückter Trauben und Erde. Giangs Gedanken schweiften zu Marcus Hale, ihrem besitzergreifenden britischen Investor, der durch Geschäfte in der Stadt aufgehalten worden war. Sie fragte sich, ob er diese hemmungslose Nacht gutheißen würde. Das Elixier kribbelte auf ihrer Zunge und weckte Empfindungen, die sie monatelang nicht gespürt...


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