Abigails Mächtige Verdunkelung Besitzergreifender Flammen

In der schattigen Umarmung des Balkons zünden Geheimnisse ein Inferno aus Dominanz und Verlangen.

A

Abigails Laurentische Flüstern Fleischlicher Gastfreundschaft

EPISODE 6

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Abigails Mächtige Verdunkelung Besitzergreifender Flammen

Der Sturmtobte verebbte, doch die Spannung knisterte auf dem Balkon von Abigails B&B weiter. Ihr lila Fischgrätenzopf schwang, als sie mir, Antoine, gegenübertrat, ihre Augen lodernd vor Gastbuch-Geheimnissen, die meinen Übernahmekniff ruinieren konnten. Mit Jacques und Isabelle an ihrer Seite zog sie mich nah an sich, ihre honigfarbene Haut glühend im Mondlicht, versprechend eine letzte Verführung, bevor sie meine besitzergreifenden Flammen für immer verdunkelte. Die Laurentian-Winde flüsterten durch das Balkongeländer, als die Sturmwolken auseinandertrieben und ein Sternenzelt über den zerklüfteten Bergen enthüllten. Ich stand da, Antoine Beaumont, Herz pochte, gegenüber Abigail Ouellet – der lila-haarigen Verführerin, deren B&B ich billig hatte übernehmen wollen. Ihre empathische Art hatte mich in jener donnernden Nacht weichgekocht, doch nun brannten ihre haselnussbraunen Augen vor Entschlossenheit. In ihren Händen das Gastbuch, dessen Seiten mit Geschichten vergangener Gäste gefüllt waren, die unwissentlich meine Geheimnisse ausgeplaudert hatten: schmutzige Deals, gebrochene Versprechen an Einheimische wie Jacques und Isabelle. »Du dachtest, du könntest hier einfallen, Antoine, und diesen Ort besitzen wie alles andere«, sagte sie, ihre Stimme fest, freundlich, doch unnachgiebig. Ihr 1,83 m zierlicher Körper ragte mit stiller Macht auf, schulterlanger Fischgrätenzopf fing das Mondlicht ein. Jacques Lefevre, der bullige lokale Zimmermann mit französisch-kanadischem Biss, lehnte am Türrahmen, Arme verschränkt. Neben ihm Isabelle Tremblay, seine feurige Partnerin, eine kurvige Brünette mit wissendem Grinsen, nickte zustimmend. Ich schluckte hart, der öffentliche Balkon unsere Bühne – riskant mit fernen Lichtern von Nachbarhütten, die unten funkelten. „Abigail, es ist nur Geschäft“, protestierte ich, trat näher, angezogen von ihrer honigfarbenen Haut und dem schwachen Lavendelduft, der an ihr haftete. Doch sie hielt das Buch hoch, las laut eine Passage über meine hinterhältigen Tricks vor. Mein Magen verkrampfte sich; das war keine bloße Verführung mehr. Es war ein Duell. Ihre Freundlichkeit hatte sich zu Stärke gewandelt, und als sie die Distanz schloss, ihre...

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Abigails Laurentische Flüstern Fleischlicher Gastfreundschaft

Abigail Ouellet

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